Drei Reiter reiten auf schmalen Pfaden den satt grünen Hügel hinauf.

Reiten in Monteverde

Es war etwas Überwindung notwendig, keiner von uns konnte wirklich reiten. Belohnt wurden wir für unseren Mut jedoch reichlich: Die

Es war etwas Überwindung notwendig, keiner von uns konnte wirklich reiten. Belohnt wurden wir für unseren Mut jedoch reichlich: Die Finca bietet spektakuläre Ausblicke auf den Nebelwald von Monteverde, Begegnungen mit Tieren wie Tukanen oder Brüllaffen – und natürlich die Freundschaft zu unseren Pferden.

Ein Pickup holte uns direkt von unserem Hostel (Santa Elena Hostel Resort, Werbung, weil Affiliate-Link*) in Santa Elena ab und kutschierte uns zur Finca mit dem schwierigen Namen „Equus“. Dort hieß es dann gleich aufsteigen. Ich war bestimmt als kleiner Junge schon einmal Pony reiten, ernsthaft geritten bin ich aber noch nie. Und dem Rest der Familie ging es da ähnlich. Dafür durfte ich aber als erster aufsteigen, das Pferd hieß Zeus. Es war ganz schön wacklig da oben und Zeus fing auch bald an unruhig auf der Stelle zu treten, während die anderen ihre Pferde bekamen.

Als wir ankamen, standen unsere Pferde schon bereit.
Als wir ankamen, standen unsere Pferde schon bereit.

Nach einer kurzen Gebrauchsanleitung ging es los über die genau genommen zwei Fincas. Die ersten Meter waren aufregend: es ging sofort steil bergab. Das war sofort eine echte Herausforderung. Gar nicht so einfach, sich dabei auf dem Pferd zu halten. Danach gewöhnten wir uns aber zum Glück alle schnell an die Bewegungen. Wir hatten auch gar keine Wahl. Es ging immerzu auf und nieder durch die bergige Landschaft des costa-ricanischen Nebelwaldes: Direkt durchs Gelände, durch Bäche, über Kuhweiden, Stock und Stein, rauf und runter an bisweilen sehr steilen Hängen.

Mit Sabaneros über Stock und Stein

Vor und hinter uns je ein echter Sabanero zur Absicherung, sprich: costa-ricanischer Cowboy. Zwei Guides für eine vierköpfige Familie ist wirklich optimal, vor allem wenn man mit Kindern unterwegs ist. Ansonsten aber ritten wir ohne jede Hilfe, völlig selbständig. Es ging viel einfacher als gedacht. Auch die Kinder kamen mit ihren Pferden sehr gut zurecht.

Auch die Kinder kamen gut mit ihren Pferden zurecht.
Auch die Kinder kamen gut mit ihren Pferden zurecht.

Diese waren geduldig mit uns und machten zu Beginn auch nicht allzu schnell. Ab und an wurde es ihnen dann aber zu langweilig bei unserem gemäßigten Tempo und sie galoppierten los. Was immer wieder zu heftigem Herzklopfen führte. Wir bekamen das jedoch immer ganz gut in den Griff. Eines der Pferde der Kinder schien ziemlich hungrig zu sein und fing ständig an zu futtern. Unser Jüngster ließ es meist gerne gewähren.

Die Aussichten auf die Natur Monteverdes während unseres gut zweistündigen Ritts waren nichts weniger als atemberaubend. Es gibt keine schönere Art, diese einzigartige Landschaft kennenzulernen. Tukane und Papageien flogen in der Abendsonne an uns vorbei, die Brüllaffen machten in der Ferne ihrem Namen alle Ehre, frei herumstromernde Pferde begutachteten uns neugierig. Und sogar das Wetter spielte mit, der Regen wartete, bis wir wieder zurück waren.

Zuckerrohrsaft und Empanadas

Nach unserer Rückkehr wurden wir auf der Finca noch eingeladen, selbst Zuckerrohrsaft zu pressen und zu probieren. Das schmeckte tatsächlich total lecker und frisch. Das Zuckerrohr wird ebenfalls auf der Finca angebaut und zu Sirup und Süßigkeiten verarbeitet, die wir auch probieren konnten. Dazu reichte man uns frisch zubereitete Empanadas mit Käse. Köstlich!

Frischen Zuckerrohrsaft auspressen - das macht man auch nicht alle Tage. Einer der Jungs an der traditionellen Zuckerrohrsaftpresse
Frischen Zuckerrohrsaft auspressen – das macht man auch nicht alle Tage

Fazit

Dieser Ausflug in Monteverde war eines der absoluten Highlights unserer Reise! Auch für Reitanfänger ist es ohne Weiteres zu schaffen. Die mitreitenden Sabaneros machten einen sehr kompetenten Eindruck und hatten alle Pferde jederzeit gut im Griff. Wir bezahlten für uns vier 140$, alles inklusive. Damit war es in Monteverde noch eines der günstigeren Angebote. Daher: Uneingeschränkte Empfehlung!

Was Ihr in Santa Elena sonst noch erleben könnt, erfahrt Ihr in unserem Artikel mit den besten Tipps für Santa Elena und Monteverde oder begleitet uns einfach auf unserem Ausflug in den Nebelwald .

Die Equus Farm in Monteverde. Wir können es empfehlen.
Die Equus Farm in Monteverde. Wir können sie empfehlen.

Seid Ihr in Costa Rica schon geritten? Kennt Ihr vielleicht genauso tolle Reitmöglichkeiten in Mittelamerika? Lasst es uns wissen und schreibt einen Kommentar!


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